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First Round Scoops: Warriors – Spurs

Ohne Kawhi hatten die Spurs nie eine Chance in den Playoffs zu bestehen. Auch nicht gegen die Warriors ohne Curry.

(2) Golden State Warriors /// 58-24 /// 1st in Offensive Rating /// 9th in Defensive Rating

vs

(7) San Antonio Spurs /// 47-35 /// 17th in O /// 4th in D

Season Series: 3-1 Warriors

Playoffs: 4-1 Warriors

Bereits im ersten Spiel wurde der Unterschied zwischen den Teams deutlich. Die Warriors hatten das Spiel bereits im dritten Viertel entschieden und machten trotz des Fehlens von Stephen Curry keine Anzeichen, in dieser Serie vor größere Probleme gestellt zu werden. Ihre Heimspiele und Spiel drei in San Antonio gewannen sie deutlich. Klay Thompson (26 PTS, 13-20 3P) und der vermeintlich beste Spieler der Liga Kevin Durant (27 PTS, 28-53 FG) fungierten als Speerspitze der Offensive des amtierenden Meisters – Cruise Control deutete sich an.

Im vierten Spiel in San Antonio wirkte der Champion jedoch nicht mehr so fokussiert wie noch zuvor. Die Dubs trafen weniger als 40 Prozent ihrer Würfe und verwandelten nur sieben ihrer 28 Versuche von Downtown. Von Tip-Off bis Abpfiff blieb San Antonio angeführt von LaMarcus Aldridge (22 PTS) und Manu Ginobili (16 PTS) in Führung. Golden State lief das ganze Spiel über einem meist zweistelligen Rückstand hinterher. Bis sie fünf Minuten vor Schluss, angeführt von Durant, den Abstand auf zwei Punkte verkürzen konnten.

Doch dann folgte der Auftritt des 40-jährigen Manu Ginobili: Zwei verwandelte Freiwürfe, zwei Dreier und ein Midrange Jumper später hatte der Argentinier das Spiel in den letzten Minuten für den Traditionsverein aus Texas entscheiden können. Seine zehn Punkte im Schlussviertel bescherten San Antonio den

Spiel fünf fand wieder in der Bay Area statt. Golden State führte über knapp 45 Minuten und wackelte doch noch zum Schluss der Begegnung. Aldridge spielte erneut groß auf, erzielte 13 Punkte im letzten Viertel und war, wie in der gesamten Saison, die sichere Nummer, die er in Portland immer gewesen war. In der letzten Minuten waren allerdings seine zwei verwandelten die einzigen Punkte, die San Antonio in dieser wichtigen Phase verbuchen konnte. Diese Dürre ermöglichte es den Dubs die Partie letztendlich doch noch für sich zu entscheiden.

Obwohl vor der Serie klar war, wer als Sieger vom Parkett gehen würde, spielte San Antonio gewohnt diszipliniert auf beiden Seiten des Feldes. LaMarcus Aldridge konnte seine starken Leistungen aus der Regulären Saison abrufen und Ginobili war für einige Sequenzen in den Jungbrunnen gefallen. Trotzdem war das Talentlevel des amtierenden Champions auch ohne Curry noch zu hoch, um wirklich eine spannende Serie zu schaffen. Hinzu kam noch, dass Spurs Coach Gregg Popovich sein Team nach dem ersten Spiel verlassen hatte. Seine Frau verstarb, woraufhin der renommierte Assistent Ettore Messina das Zepter an der Seitenlinie übernahm.

Ruhe in Frieden, Erin Popovich.

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***Alle Statistiken per bkref.com (25.04.2018)***